Mit Hilfe von pandoc auf der Konsole
Momentan habe ich einige Textdateien auf dem Rechner. Es sind C++ Datein, die ich gerne auf einem reMarkable abspeichern wรผrde.
Ein reMarkable ist ein sehr gutes und interessantes ePaper Gerรคt. Ein Vorteil: Es gibt dort kein Internet im Sinne von Social Media und News Seiten ๐
Auf dem reMarkable lรคuft auch ein Linux System und ich habe es per Kabel mit dem CachyOS verbunden. Damit will ich unter anderem Daten รผbertragen. Das geht klassischerweise รผber eine bezahlte Cloud von reMarkable. Die Sicherheit meiner Daten ist es mir allerdings nicht wert, sie in einer solchen Cloud abzuspeichern.
reMarkable bevorzugt PDF Dateien, um sie darzustellen und in gewisser Weise bearbeitbar zu machen.
Beispiel
Es gibt eine Datei mit dem Namen DEVLOG.md und sie besteht aus ASCII Text. Um sie auf dem reMarkable normal darzustellen, muss ich sie in DEVLOG.pdf umwandeln.
Der Befehl dazu lautet:
pandoc DEVLOG.md -o DEVLOG.pdf –pdf-engine=xelatex

Warum hรคngt da sie pdf–engine xelatex am Ende?
Nun, ich hatte in der Erklรคrung eine von einer KI erstellte Textdatei verwendet. Die liebe KI hat da jedoch ein Emoticon sozusagen als Grafik und damit nicht ASCII Zeichen eingefรผgt.
Pandoc benรถtigt im Hintergrund eine LaTeX-Installation, um zu funktionieren.
LaTeX kommt wohl mit diesen Emoticons nicht klar und wirft eine Fehlermeldung, statt einer Datei aus.
Um eine erweiterte Funktionalitรคt von LaTeX zu bekommen, kann man XeLaTeX (oder LuaLaTeX) benutzen.
Wir mรผssen Pandoc sagen, dass es XeLaTeX (oder LuaLaTeX) verwenden soll. Diese Engines unterstรผtzen moderne Schriftarten und Unicode (inklusive Emojis) viel besser.
Das hier war die Zeile: Das ist super! ๐.
Der Befehl, um XeLaTex zu installieren, lautet:

Bash heiรt hier: Gib diesen Befehl in der Konsole ein. Im Gegenstz zu Windows arbeite ich relativ gerne mit der Konsole. Ok, ich hatte meinen ersten eigenen Computer 1981. Das war ein Commodore VC20. Der Vorgรคnger des Commodore C64. Da hat man nur getippt ๐